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BANK IM BISTUM ESSEN
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Die Probe aufs Exempel

Die Öko-Bilanz

Bei der Aufstellung einer Öko-Bilanz werden anhand von Verbrauchsdaten die Umweltauswirkungen aus der Geschäftstätigkeit gemessen und ins Verhältnis zur Mitarbeiterzahl gesetzt. Im Vergleich mit anderen Unternehmen der gleichen Branche, aber auch aus den absoluten Werten können Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitet werden.

Untersuchte Dimensionen

Untersucht wurden die Dimensionen "Stromverbrauch", "Heizenergieverbrauch", "Papier", "Wasser" und "Abfälle". Mit den Ergebnissen sind wir durchaus zufrieden, hat die Studie doch gezeigt, dass wir in den meisten Dimensionen einen Mittelwert im Branchenvergleich belegen. Es gibt aber auch überdurchschnittliche Ergebnisse und einige zeigen Verbesserungsbedarf auf. 

Einige aktuelle Maßnahmen
Stromverbrauch - Mit einer in 2007 auf unserem Bankgebäude installierten Solaranlage setzen wir auf regenerative Energien. Die Anlage produziert in etwa die Strommenge, die zwei Einfamilienhäuser in Deutschland im Durchschnitt verbrauchen. Den CO²-Ausstoß konnten wir dadurch deutlich verringern. (mehr als 5.000 kg pro Jahr)

Papier - Für die Bankkorrespondenz, für Flyer, Berichte und so weiter haben wir Papiersorten ausgewählt, die unter ökologisch-nachhaltigen Gesichtspunkten produziert werden. 
Ein Ziel bei der Gestaltung von Geschäftsprozessen in der Bank ist die Vermeidung von Papier, z.B. durch den Verzicht auf Ausdrucke, elektronische Archivierung oder zumindest den doppelseitigen Druck. 

Heizenergie - Den Heizenergieverbrauch konnten wir deutlich verbessern. Seit der ersten Erfassung für das Jahr 2005 ist der Verbrauch in 2007 um 44 % gesunken. Diese Verbesserung haben wir durch eine Umstellung der Heizungsanlage erzielt: Wir nutzen die vorhandene Belüftungsanlage, um die Räume mit vorgewärmter Luft zu versorgen. Dadurch braucht die Heizungsanlage nur noch unterstützend "mitzulaufen". Die Vorlauftemperatur konnten von über 80 °C auf etwas über 50 °C senken. Das schont die Umwelt.

Weitere Verbesserungen für die Umwelt
Bei der Anschaffung unserer Firmenwagen ist ein Auswahlkriterium die Umweltfreundlichkeit des Modells. Für Fahrten im „näheren“ Bereich haben wir ein Hybrid-Fahrzeug gekauft, das mit Flüssiggas angetrieben wird. Dadurch verringert sich der Ausstoß von CO² um 18 %, von Kohlenwasserstoffen um 50 % und Stickoxiden um 80 %. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von kalkulierten 20.000 km reduzieren sich die CO²-Emissionen um mehr als 800 kg pro Jahr. 


Auch in der Zukunft wird ethisch-nachhaltiges Handeln, unter dem wir auch die ökologischen Aspekte betrachten, ein wesentlicher Baustein unserer Geschäftspolitik sein.